Ferienregionen und Urlaubsorte in der Schweiz unter switzerland-wandern.ch
   

Nordschweiz | Solothurn

Ferienregionen und Urlaubsorte in der Schweiz

Solothurn ist ein beliebtes Ausflugsziel. In der verkehrsfreien Altstadt entdecken Sie historische Baudenkmäler, schmucke Brunnen, spannende Museen, Feinkostgeschäfte und Boutiquen. Nationales und internationales Ansehen geniessen Kultur- und Sportanlässe wie die Solothurner Filmtage, die Literaturtage, die Bike Days und der Swiss Walking Event.

Die Barockstadt Solothurn war von 1530-1792 Hauptsitz der französischen Ambassadoren. Das internationale Flair, das die Botschafter der Könige in die Schweiz brachten, ist bis heute gut sichtbar. Sakrale Prunkbauten, Figurenbrunnen und Türme begleiten Sie auf Schritt und Tritt durch die Altstadt. Bummeln Sie über den stimmungsvollen Samstag-Markt und geniessen die schönen Bars und Restaurants am Aareufer.

Die Stadt ist ein Haus mit vielen Räumen und einem grossen Garten. Gemächlich fliesst die Aare durch Wiesen und Felder. Folgen Sie ihr mit dem Velo, zu Fuss oder mit dem Schiff. Im lauschigsten Winkel des Gartens, der Verenaschlucht mit der Einsiedelei, geniessen Sie stille Auszeiten und romantische Rendez-vous. Am höchsten Punk von Solothurn, erwarten Sie das Kurhaus Weissenstein und Wanderwege mit Weitsicht in die Alpen.

 
St. Ursenkathedrale

Das Wahrzeichen der Stadt steht auf erhöhtem Geländefundament und ist fast von allen Anfahrtsrouten her sichtbar. Der weisslichgraue Solothurner Stein strahlt im Sonnenlicht wie Marmor. Am Aufgang der berühmten Pisoni-Freitreppe stehen die Figurenbrunnen von Moses und Gideon von J.B. Babel. Im Inneren dieses bedeutendsten Schweizerischen Gebäudes des Frühklassizismus, steht der imposante Hochaltar in Sarkophagform von Carlo Luca Pozzi. In der nördlichen Sakristei befindet sich der Domschatz: Er birgt unter anderem das Hornbacher-Sakramentar (Reichenau, um 983) und die prachtvolle Marienstatue von Bendl und Manlich aus dem gleichen Jahr.

 
Jesuitenkirche

Die Jesuitenkirche wird als bestes Barockbauwerk der Schweiz bezeichnet. Erbaut wurde sie zwischen 1680 und 1689, vermutlich nach Plänen von Bruder Heinrich Mayer, nach den Prinzipien der Vorarlberger Baumeister, als barocker Einheitsraum mit beeindruckenden herrlichen Stuckaturen in italienischer Manier. Der Hochaltar von 1704 umschliesst mit monumentalem Säulenrahmen das Bild Mariä Himmelfahrt von Franz Carl Stauder.

 
Baseltor

Das Baseltor ist ein meisterhafter Festungsbau am Osteingang der Stadt, der zusammen mit dem St. Ursen-Turm eine grossartige Architekturgruppe bildet. Nach dem Schwabenkrieg 1504 begann der Werkmeister Hans Gibelin mit dem Bau, der im Jahre 1535 vollendet wurde.

 
Museum Altes Zeughaus

Das imposante Alte Zeughaus prägt seit 400 Jahren das Stadtbild Solothurns und ist nur schon als historisches Gebäude allein einen Besuch wert. In der Dauerausstellung gibt es zudem "Gewaltiges" auf vier Stockwerken zu sehen: Noch immer beherbergt das ehemalige Zeughaus Massen von Waffen, Rüst- und Armeematerial. Schweizweit einmalig ist zudem die Sammlung von 400 Rüstungen, welche im Rüstsaal fast vollständig zu besichtigen ist.

 
Zeitglockenturm

Auch Solothurn hat einen Zeitglockenturm – legendenumworbenes und ältestes Bauwerk der Stadt! Das Schauspiel, jeweils zur vollen Stunde, das Uhrwerk sowie die Figurengruppe, müssen bei einem Städtebesuch gesehen werden! Das älteste Bauwerk der Stadt, erbaut anfangs 13. Jahrhunderts. 1467 Aufbau des Uhrengeschosses und 1545 des astronomischen Uhrwerks mit dem berühmten astronomischen Zifferblatt. Darunter eine Figurengruppe: Ritter, Tod und in der Mitte auf dem Thron sitzend ein König mit einer Narrenkappe. Seit 1545 dreht der Sensenmann zu jeder vollen Stunde sein Zeitglas. «Das Mass ist voll» nickt sein kahler Schädel dem Ritter zu, der Symbolfigur kraftvollen Lebens. Das Werk wurde von Lorenz Liechti und Joachim Habrecht gebaut. Darunter die beiden Stadtpatronen Urs und Viktor aus dem Jahre 1583. Das grosse astronomische Zifferblatt kündet Tag, Monat und Jahreslauf an.

 
Landhaus

Das Landhaus an der Aare war in früheren Zeiten der Landeplatz für den Weintransport. 1955 brannte es bis auf die Mauern ab und wurde wieder hergestellt. Im Gemeindesaal befindet sich ein grosses, dreifarbiges Sgraffito von Hans Jauslin, dazu Episoden aus der Geschichte Solothurns. In der Halle befinden sich «Apollo und die Musen» von Maurice Barraud und «Drei Frauen», Bronze, von Oscar Wiggli.